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FAQ - Häufige Fragen

Was mache ich, wenn ein Angehöriger gerade gestorben ist?
Welche Dokumente benötige ich?
Welcher Bestatter ist denn zuständig?
Braucht es bei einer Feuerbestattung einen Sarg?
Kann ich die Urne mit nach Hause nehmen?
Was kostet eine Bestattung?
Wer muss die Bestattung bezahlen?
Der Verstorbene war mittellos, was nun?
Hilft mir das Sozialamt?
Was passiert, wenn ich mich nicht um die Bestattung kümmere?
Wer macht die Trauerfeier, wenn ich nicht zu einer Kirche gehöre?
Wie kann man eine Trauerfeier gestalten?
Können wir nochmals am offenen Sarg Abschiednehmen?
Wie ist der Ablauf in einem Sterbefall?
Was ist eine anonyme Bestattung?
Macht eine Bestattungsvorsorge eigentlich Sinn?

Was mache ich, wenn ein Angehöriger gerade gestorben ist? So schwer es in dieser Situation ist, Sie müssen aktiv werden. Bei einem Sterbefall in einer Wohnung benachrichtigen Sie unmittelbar Ihren Hausarzt oder den zuständigen Notarzt. Im Krankenhaus ist dies nicht nötig. Danach sollten Sie Kontakt zu uns aufnehmen. Wir verabreden dann mit Ihnen das weitere Vorgehen. Sie entscheiden über die Art und Weise der Bestattung und wir unterstützen Sie bei allen Formalitäten in dem Umfang, in dem Sie es wünschen.

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Welche Dokumente benötige ich? Für die Beauftragung einer Bestattung benötigen Sie folgende Dokumente:

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Welcher Bestatter ist denn zuständig? Es gibt keine "Zuständigkeiten" bei Bestattungsunternehmen. Sie sind Kunde und können völlig frei wählen. Sie als Auftraggeber allein rufen einen Bestatter ihres Vertrauens. Lassen Sie sich niemals auf ein Bestattungsunternehmen ein, dass ungerufen oder unabgesprochen von jemand anders vermittelt auf Sie zukommt! Hier ist leider oft Korruption im Spiel.

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Braucht es bei einer Feuerbestattung einen Sarg? Ein Vollholzsarg ist für eine Feuerbestattung vorgeschrieben. Der Sarg ist für den Transport notwendig und stellt außerdem sicher, daß unten am Krematoriumsofen später nur die Asche eines Menschen entnommen wird. Ein nicht brennbarer und mit einer individuellen Nummer versehenen Feuerstein garantiert die Identität des Verstorbenen auch später in der Asche.

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Kann ich die Urne mit nach Hause nehmen? In Deutschland besteht Bestattungspflicht, d.h. jeder Leichnam muss auf einem offiziellen Friedhof (Seegebiet, Bestattungswald usw.) beigesetzt werden. Nur so gilt die Totenruhe als gewährleistet. Europäische Nachbarländer handhaben dies z.T. anders.

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Was kostet eine Bestattung? Unsere Angebote sind verbindlich und verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Angebote enthalten selbstverständlich keine individuellen Zusatzleistungen, wie z.B. Zeitungsanzeigen oder Trauerdruck, Grabstein, Blumen oder Trauerredner. Bitte rechnen Sie auch in geringem Umfang mit Nebenkosten, z.B. für der Totenschein (dies ist die Leistung des Arztes, ca. 60,-- €) oder Urkunden und Registerauskünfte (pro Stück zwischen 5,-- und 10,-- €) Im Beratungsgespräch können wir Ihnen dies individuell sagen.

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Wer muss die Bestattung bezahlen? Der Bestattungspflichtige. Das sind in NRW die Ehegatten, Lebenspartner, volljährige Kinder, Eltern, volljährige Geschwister, Großeltern und volljährige Enkelkinder. Dabei ist nicht von Bedeutung ob der Verstorbene z.B. Sozialhilfeempfänger war, oder mittellos. Die Bestattungspflichtigen müssen für die Kosten aufkommen. Sollten alle Bestattungspflichtigen ein Einkommen i.H. des Sozialhilfesatzes haben, kann ein Antrag beim zuständigen Sozialamt des Sterbeortes auf Bestattungsbeihilfe gestellt werden. Bewilligt die Behörde die volle Beihilfe, wird unser Haus die Bestattung für den Auftraggeber kostenfrei durchführen.

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Der Verstorbene war mittellos, was nun? Die Vermögensverhältnisse der Auftraggeber der Bestattung sind von Belang. Siehe Wer muss die Bestattung bezahlen?

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Hilft mir das Sozialamt? Das Sozialamt hilft, wenn Ich als Angehöriger (Bestattungspflichtiger) selbst Sozialhilfeempfänger bin, oder über ein Einkommen oder Rente verfüge, die dem Sozialhilfesatz entspricht. Ob und in welcher Höhe eine Beihilfe geleistet wird, entscheidet das Sozialamt. Wenn das Sozialamt den vollen Beihilfesatz bewilligt, ist die Bestattung für Sie kostenlos. Info´s der Stadt Köln

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Was passiert, wenn ich mich nicht um die Bestattung kümmere? Wenn sich niemand um die Bestattung eines Verstorbenen kümmert, bestattet zunächst das Ordnungsamt. Dieses ermittelt allerdings Angehörige, und stellt dann die Bestattung in Rechnung. Dies kommt den Angehörigen deutlich teurer, als eine Bestattung bei unserem Haus zu beauftragen.

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Wer macht die Trauerfeier, wenn ich nicht zu einer Kirche gehöre? Wir. Wir bieten in unserem Haus auch Trauerredner und die komplette Gestaltung einer Trauerfeier nach Ihren Wünschen. Egal welcher Religion oder Überzeugung Sie sind.

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Wie kann man eine Trauerfeier gestalten? Sie sind völlig frei in der inhaltlichen Gestaltung einer Trauerfeier. Musik, Redner - individuelle Wünsche sind immer möglich.

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Können wir nochmals am offenen Sarg Abschiednehmen? Ja. Wir sprechen mit Ihnen individuell Ort und Zeit ab. Haben Sie Verständnis dafür, dass dies ein mit Kosten verbundener Mehraufwand ist.

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Wie ist der Ablauf in einem Sterbefall? Sie nehmen telefonisch Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie ausführlich telefonisch. Wenn Sie uns beauftragen möchten, besuchen wir Sie dann in der Regel zu Hause. Zunächst werden alle notwendigen Formalitäten geregelt. Die Überführung des Verstorbenen wird gemacht, ggf. notwendigen Termine und Vorbereitungen werden mit Ihren abgesprochen. Bei der Beisetzung mit Trauerfeier sind wir anwesend um den Ablauf zu überwachen.

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Was ist eine anonyme Bestattung? Die anonyme Bestattung findet ohne Angehörige und Freunde statt. Sie muss aber nicht zwingend ohne Trauerfeier sein. So kann z.B. eine Trauerfeier an Urne oder Sarg stattfinden und die Trauergemeinde verlässt zum Schluss der Feier die Trauerhalle. Die eigentliche Beisetzung ist dann zu einem späteren Zeitpunkt ohne Angehörige.

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Macht eine Bestattungsvorsorge eigentlich Sinn? Sie können alle Einzelheiten Ihrer eigenen Bestattung Vertraglich festlegen und so Ihre letzten Dinge unabänderlich regeln. Sie können Ihren Angehörigen Entscheidungen abnehmen und - wenn sie die finanzielle Seite geregelt haben - auch hier entlasten. Es ist Ihre Entscheidung.

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